Sonderschau mit Forum auf der CeMAT: „Logistikfabrik – Automatisierung in der Logistik“

Bremen/Hannover. Die Deutsche Messe AG sieht in der Präsentation eine besondere Attraktion und nahm sie in das Programm der wenigen CeMAT-Sonderschauen auf. An dem vom Bremer Institut für Produktion und Logistik (BIBA) an der Universität Bremen initiierten Gemeinschaftsstand auf der Weltleitmesse der Intralogistik vom 2. bis 6. Mai 2011 in Hannover präsentieren sich neun Institutionen und Unternehmen mit zahlreichen Projekten, Exponaten und einem umfassenden Forum. Das Thema ihres Standes (Halle 27 Stand G19) lautet „Logistikfabrik – Automatisierung in der Logistik“.

Die Prozesse in der Produktion und der Logistik dürfen heute nicht mehr isoliert betrachtet werden, und ihre Gestaltung bedarf der Zusammenarbeit zahlreicher Disziplinen sowie enger Kooperationen von Wissenschaft und Industrie. Heute gilt es, den ganzen Material- und Informationsfluss im Blick zu haben: Ob im Seehafen oder im Gütertransport, im Hochregallager, bei der Warenannahme, in der Disposition oder dem Versand – von der Entladung bis zur Kommissionierung.

„Der Trend bei der Automatisierung in der Logistik geht deutlich in Richtung modularer Lösungen. Dabei dürfen keine Insellösungen entstehen. Die verschiedenen Elemente müssen in vorhandene Systeme integriert, der Datenaustausch innerhalb der ganzen Prozesskette gewährleistet und die Wechselwirkungen berücksichtigt werden“, sagt BIBA-Wissenschaftlerin Dipl.-Ing. Ann-Kathrin Pallasch. Gemeinsam mit der Bremer Messemanagerin Alesja Alewelt von FAIRworldwide organisiert sie den außergewöhnlichen Messestand.

„Auf der CeMAT zeigen wir typische Elemente aus der logistischen Prozesskette und verdeutlichen die funktionalen Abläufe der Material- und Informationsflüsse“, erklärt Pallasch. Mit seiner Initiative wolle das BIBA unter anderem die Bekanntheit und Akzeptanz von Automatisierungslösungen für die Logistik steigern sowie die Herausforderungen und Potenziale der Automatisierung in der Logistik veranschaulichen. „Wir bringen die unterschiedlichen Bereiche der Logistik interdisziplinär zusammen und zeigen ihre Verknüpfungen.“

Namhafte Forschungsinstitute und Unternehmen – mit Eurogate auch Global Player dabei

Auf insgesamt knapp 300 Quadratmetern Fläche zeigen die neun Aussteller nun Neuestes aus Forschung und Entwicklung. Sie veranschaulichen auch Beispielhaftes aus der jüngsten Praxis. Gemeinsam bilden die Partner aus Forschung und Industrie die Logistikkette ab, demonstrieren exemplarisch aktuelle Projekte und bieten in ihrem Forum an allen Messetagen sowohl Fachvorträge als auch die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Nur ein paar Beispiele für das Angebot am Gemeinschaftsstand: Das Mini-Hochregallager, die Modell-Seilbahn zum Transport von Seecontainern und der Spezialgreifer für Kaffeesäcke sind zu sehen, das patentierte RFID-Tunnelgate zur Pulkerfassung, zum selber Ausprobieren das Robotersimulationssystem und das soeben am Markt platzierte Informationssystem Logistikfabriktisch. Wissenswertes gibt es beispielsweise auch zum dem Robotersystem für die automatischen Entladung aller Arten von Stückgütern aus Containern.

An dem Sonderschau-Stand „Logistikfabrik – Automatisierung in der Logistik“ sind beteiligt (aufgeführt nach Reihenfolge in der Logistikkette):
  • Eurogate, einer der führenden Seehafenbetreiber Europas
  • der Softwarehersteller für Robotersimulationen Easy-Rob aus Frankfurt
  • das europäische Forschungsprojekt RobLog (7 Partner aus Forschung und Industrie aus ganz Europa, Koordination Reutlingen University/Prof. Dr. Wolfgang Echelmeyer)
  • das BIBA
  • die Bremer Logistik-Medienexperten von eventV
  • das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg
  • die Reutlingen University (Logistikfabrik – Kompetenz in Forschung, Beratung und Lehre sowie die ESB Business School)
  • die Profibus Nutzerorganisation (PNO) sowie Profibus & Profinet International (PI)
  • BITO-Lagertechnik Bittmann, einer der europäischen Marktführer im Bereich Lager- und Kommissioniertechnik
(Sabine Nollmann)

Weitere Informationen und Ansprechpartner:
www.biba.uni-bremen.de/aktuell www.fairworldwide.com www.cemat.de

Dipl.-Ing. Ann-Kathrin Pallasch (BIBA, Logistikfabrik - Automatisierung in der Logistik) Telefon: 0421 218-55 17, E-Mail: pal@biba.uni-bremen.de
Alesja Alewelt (Messemanagement FAIRworldwide) Telefon: 0421 696 205 92, mobil: 0176 623 350 98, E-Mail: a.alewelt@fairworldwide.com

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