Forschung, Entwicklung und Service: Drei norddeutsche Größen mit einer Adresse auf Biotechnica

Neuestes aus Biotechnologie, Life Sciences und Labortechnik: Die Fachhochschule Flensburg, die Hochschule Neubrandenburg und der Bremer Laborausrüster Omnilab präsentieren sich vom 8. bis 10. Oktober in Hannover, Halle 9, Stand G55 / Von der Lebensmittelkontrolle, der Wirkung von Nanopartikeln und dem Allergenschnelltest bis zum perfekten Labor
Forschung, Entwicklung und Service: Drei norddeutsche Größen mit einer Adresse auf Biotechnica
Neue Analysemethoden, präzisere und kostengünstigere Diagnoseverfahren – ob es um Lebensmittelkontrolle, um Wirkungen von Nanopartikeln oder auch den Schnelltest zum Nachweis von Allergenen geht: Die Fachhochschule Flensburg und die Hochschule Neubrandenburg forschen seit Langem erfolgreich auf diesem Feld. Das ist nur möglich mit modernsten Laborausstattungen und Services, wie sie das Omnilab-Laborzentrum aus Bremen bietet. Auf der Biotechnica 2013, Europas Branchentreff für Biotechnologie, Life Sciences und Labortechnik in Hannover vom 8. bis 10. Oktober, präsentieren sich die drei namhaften, norddeutschen Akteure unter der gemeinsamen Adresse „Halle 9, Stand G55“.

Wissenschaftler der Fachhochschule Flensburg haben die Qualität von Lebensmitteln im Blick und entwickeln neue Verfahren für die Kontrolle

Im Fokus steht die Qualitätskontrolle von Lebensmitteln und somit auch der schnelle und zuverlässige Nachweis von Bakterien in unserer Nahrung. Eines der Forschungsprojekte der Fachhochschule Flensburg aus dem Bereich der Bioanalytik, Biotechnologie und Lebensmitteltechnologie befasst sich mit der Entwicklung eines so genannten Lab-on-chip-Systems. Es arbeitet nach dem Prinzip der Durchflusszytometrie. Das ist ein Messverfahren, mit dem sich Zellen analysieren lassen, also auch die ungewünschten Bakterien entdeckt werden können. Auf der Biotechnika präsentieren die Forscher dieses mit der Süddänischen Universität (SDU) in Sonderburg durchgeführte Projekt.
Ebenfalls in Kooperation mit der SDU sowie gemeinsam mit dem Lebensmittelinstitut KIN e. V. in Neumünster untersuchen die Flensburger Wissenschaftler zudem die Wirkungen von Nanopartikeln auf die menschliche Gesundheit mit in-vitro Zellkultur-Verfahren. Neben diesen und weiteren Projekten stellt die Fachhochschule auf der Messe auch ihre Serviceleistungen und Netzwerkaktivitäten vor, mit denen sie besonders kleine und mittlere Unternehmen unterstützt. Dazu zählt ein Verbund mit 12 Partnern aus sieben Ostseeanrainerstaaten und Forschungseinrichtungen der Mikro- und Nanotechnologie, der außer Hightech Laboren und Know-how auch ein Netzwerk von Reinräumen anbietet.
Dr. Madeleine Richter, Telefon: 0461 805 16 48,E-Mail: madeleine.richter@fh-flensburg.de, www.fh-flensburg.de

Aus den Forschungslaboren der Hochschule Neubrandenburg: Schnelltests zur Qualitätssicherung im Lebensmittel- und Futtermittelbereich

Enthält das Fertiggericht Parvalbumin? Mithilfe eines einfachen Teststreifens soll sich das Eiweiß, das im weißen Muskelfleisch von Fischen vorkommt, künftig nachweisen lassen. Fisch zählt zu den fünf häufigsten Auslösern von Nahrungsmittelallergien, und verantwortlich dafür ist das Allergen Parvalbumin. Es kann in vielen Lebensmitteln vorkommen und muss als eine der „Zutaten, die allergische oder andere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können“ eindeutig auf Fertigpackungen deklariert werden. Noch sind die Verfahren zum Nachweis solcher „Zutaten“ in der Regel recht aufwendig und teuer. Doch Abhilfe kommt aus den Laboren der Hochschule Neubrandenburg. Dort entwickeln die Wissenschaftler derzeit unter anderem einen kostengünstigen Schnelltest zum Nachweis des gefürchteten Fischallergens Parvalbumin.
Seit vielen Jahren beschäftigen sie sich mit der Entwicklung geeigneter Schnelltests vorwiegend auf Teststreifenbasis und Biosensoren für die Lebensmittel-Prozessanalytik sowie deren Anpassung an die Produktionsbedingungen. Dabei setzen sie sich auch mit Fragen zu den geltenden Zusatzstoffregelungen und zur richtigen Kennzeichnung von Lebensmitteln auseinander. Dabei haben sie sowohl die Sicherheit der Verbraucher als auch die der Hersteller im Blick. Auf der Biotechnica stellen die Forscher der Hochschule Neubrandenburg ihre Arbeiten vor.
Prof. Dr. Christine Wittmann, Telefon: 0395 56 93-25 10, E-Mail: wittmann@hs-nb.de, www.hs-nb.de

Omnilab-Laborzentrum stellt sein umfassendes Leistungsspektrum vor und präsentiert modernste Technik unter anderem für die Analyse von Eiweißen

Mit einer Auswahl modernster Labortechnik präsentiert sich die Omnilab-Laborzentrum GmbH & Co. KG auf der Biotechnica. So stellt der international agierende Laborgroßhändler an seinem Stand unter anderem Elektrophoresekammern der SERVA Electrophoresis GmbH vor, seinem neuesten Vertriebspartner. Die Elektrophorese dient der Analyse von Eiweißen und wird zum Beispiel in der Gentechnologie angewendet.
Seit 1935 beliefert das Bremer Familienunternehmen Kunden aus Industrie, Forschung, Wissenschaft, Bildung und Industrie mit fast allen Produkten für das Labor – ob Geräte, Möbel und Verbrauchsmaterialien oder Labor- und Biochemika sowie Reinigungs- und Pflegemittel. Der Laborspezialist mit 160 Mitarbeitern an 18 Standorten stellt auch Vorführgeräte für Tests zur Verfügung und bietet alles von Beratung, Support, Schulungen und Workshops bis Wartungs- und Reparatur-Dienstleistungen.
Eva-Maria Rieger, Telefon: 0421 175 99-118, E-Mail: rieger@omnilab.de, w
ww.omnilab.de


(Sabine Nollmann | kontexta)

Weitere Informationen:
www.fairworldwide.com (Fotos und Infos zur Messe) www.biotechnica.de
Ansprechpartnerin:
Alesja Alewelt (FAIRworldwide | Messemanagement) Telefon: 0421 696 205 92 oder 0176 62 33 50 98; E-Mail:a.alewelt@fairworldwide.com