Aussteller aus Wirtschaft und Wissenschaft für Bremer Gemeinschaftsstände auf CeBIT gesucht

Bremen/Bremerhaven/Hannover. Nach dem großen Erfolg der beiden Bremer Stände auf der diesjährigen CeBIT organisiert der Messemanager FAIRworldwide auch für die CeBIT 2012 wieder Gemeinschaftsstände, auf denen sich Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen und -projekte aus Bremen und Bremerhaven präsentieren können. Damit erhalten sie die Möglichkeit, sich und ihre Leistungen mit relativ wenig Aufwand zu günstigen Konditionen und professionell begleitet auf der Weltleitmesse für Digitale Technologien vom 6. bis 10. März 2012 in Hannover darzustellen – teilweise auch mithilfe von Fördergeldern. Noch sind Plätze frei.

Neu: Bremer Innovationsforum auf weltweit wichtigster Messe der digitalen Wirtschaft


Zur CeBIT 2011 kamen 4.200 Aussteller aus rund 70 Ländern und 339.000 Besucher aus 90 Nationen. Die Messe gilt als die weltweit wichtigste der digitalen Wirtschaft. Die Bremer Gemeinschaftsstände präsentieren sich dort 2012 wieder unter der Dachmarke des Landes Bremen. Vorgesehen sind jeweils ein Wirtschaftsstand (Halle 6, CeBIT pro) und ein Forschungsstand (Halle 9, CeBIT lab).

Parallel zu den Ständen gibt es auf der kommenden CeBIT erstmals ein Bremer Innovationsforum. Möglich wird das durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, die dieses besondere Angebot finanziert und organisiert. „Wir möchten damit Diskussionen initiieren, den Dialog fördern sowie der Bremer Wirtschaft und Forschung eine prominente, öffentliche Plattform bieten“, sagt Kai Stührenberg von der Wirtschaftsförderung. Die Bremer Aussteller können sich in Form von Vorträgen in das Forum einbringen, es für Veranstaltungen nutzen und somit über ihren Stand hinaus öffentlichkeitswirksam auftreten. Geplant sind auch Referate namhafter Bremer IT-Experten.

Schwerpunkt-Thema der CeBIT 2012: "Managing Trust" – Vertrauen und Sicherheit


"Managing Trust" lautet das Schwerpunkt-Thema der CeBIT 2012. Sie rückt Vertrauen und Sicherheit in der digitalen Welt in den Mittelpunkt und widmet sich damit einem zunehmend drängenderen Problem, das die Interessen von Staat, Wirtschaft und Verbrauchern gleichermaßen berührt. Die Veranstalterin Deutsche Messe AG setzt den Prozess der Vertrauensbildung in den Fokus, denn sie sieht ihn „als Basis für Fortschritt und Wachstum.“

„Auch die besten, neuesten Entwicklungen werden sich künftig am Markt nicht mehr durchsetzen können, wenn keine Informationssicherheit gewährleistet ist und das Vertrauen der Anwender in die Technik fehlt“, meint Frank Bittner, Geschäftsführer der OTARIS Interactive Services GmbH. Noch unterschätzten die Hersteller vielfach den Aspekt der Sicherheit. Seiner Ansicht nach kommen viele Produkte aufgrund des Wettbewerbsdrucks „einfach zu früh und noch nicht wirklich reif auf den Markt“. OTARIS unterstützt Business-Kunden dabei, neue, digitale Medien optimal nutzen zu können. „Vor allem auch sicher“, betont Bittner. Das Bremer Unternehmen beschäftigt sich mit der technischen Umsetzung elektronischer Geschäftsprozesse, und da zum Beispiel mit dem sinnvollen, sicheren Einsatz von Smartphones in Unternehmen.


Wirtschaft trifft Wissenschaft – auch Bremer Forscher setzen auf Transfer


Bereits 2011 hatte sich OTARIS dem Bremer CeBIT-Gemeinschaftsstand angeschlossen und war „sehr positiv überrascht von der professionellen Präsenz und der Organisation“. „Wir waren mitten im Geschehen, die Resonanz war toll, das Klima am Stand hervorragend, und wir konnten viele neue, qualifizierte Kontakte knüpfen“, sagt Bittner. „Nun überlegen wir, auch 2012 dabei zu sein.“

Auch die Universität Bremen wird wieder prominent vertreten sein. „Nach den guten Erfahrungen bei der CeBIT 2011 möchten wir unser Engagement nun intensivieren“, sagt Rolf Drechsler, international renommierter Informatik-Professor und Konrektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Uni Bremen. „Wir setzen auf Transfer und suchen nach Kontakten zu innovativen Unternehmern und zu den Anwendern – im Sinne einer praxisnahen Forschung und Lehre.“


Lebendige, vielbeachtete und starke IT-Szene in Wirtschaft, Forschung und Lehre


Laut Statistischem Bundesamt wirken in der IT-Branche im Land Bremen gut 650 Unternehmen, in denen mehr als 14.300 Menschen arbeiten. Gemeinsam erwirtschaften sie jährlich einen Gesamtumsatz von knapp einer Milliarde Euro. Hinzu kommen nach Angaben der Handelskammer Bremen zirka 1.400 Kleingewerbetreibende in diesem Feld. Das Land Bremen erfreut sich einer lebendigen und vielbeachteten IT-Szene.

Sowohl in der Wirtschaft als auch in Forschung und Lehre zählt das Bundesland zur Spitze. Unter anderem mit den Schwerpunkten Mobile Solutions und E-Entertainment gilt es als exzellent und sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Hier sitzen Unternehmen mit Weltruf, und die Bremer Forschungen auf diesem Feld sind international geachtet. An fünf Bremer Hochschulen sind aktuell insgesamt rund 3.500 Studierende in Informationstechnologie-Studiengänge eingeschrieben. Alleine 1.800 davon an der Universität Bremen. An hochqualifiziertem Nachwuchs mangelt es hier also auch nicht.

 (Sabine Nollmann | kontexta)

Weitere Informationen:
www.fairworldwide.com (Fotos und Infos zu Ständen, Messe, Innovationsforum und Förderungen) www.cebit.de
Ansprechpartnerin:
Alesja Alewelt (FAIRworldwide | Messemanagement) Telefon: 0421 696 205 92 oder 0176 62 33 50 98; E-Mail:a.alewelt@fairworldwide.com


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